ALTE FEUERWACHE KÖLN

19-19.30 Uhr und 21-21.30:::Performance:::[Saal]::: 5.-€


PRUE LANG (D/F) :::
Infinite Temporal Series II


Konzept und Regie: Prue Lang
von und mit:
Kristin Swiat, Manon Greiner,
Nina Vallon, Verena Tremel

Sound design: Amaury Groc
Bühne: Prue Lang
Lichtdesign: Tanja Rühl
Technik: Dimitar Evtimov

Eine Koproduktion von tanz performance köln mit dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und Cercle Rouge.
G
efördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ aus Mitteln des Tanzplans Deutschland der Kulturstiftung des Bundes

Photo: Joris Jan Bos

Infinite Temporal Series ist angelegt als eine mehrteilige Reihe choreographischer Installationen, wovon jede einzelne ihre spezifische Form entwickelt und sie an die nächste weitergibt. Inspiriert durch das Werk von Jorge Luis Borges untersucht Prue Lang räumliche und zeitliche Wahrnehmungsweisen. Das Dispositif des Performance- und Zuschauerraumes bezieht das Publikum in die Aktion ein und kreiert eine intime Bühnensituation. Bei der Bewegung im Raum entstehen Perspektivwechsel, die die reale Raumerfahrung und die Verhaltensweisen und Zuordnungen von Sehen und Gesehenwerden in Frage stellen.

 

20-20.40 Uhr ::: Performance :::[Ausstellungshalle]:::5 €
JULIE NIOCHE (F) :::
H2O-NaCl-CaCO3
Deutsche Erstaufführung

Konzeption und Interpretation: Julie Nioche
Musik: Alexandre Meyer
Licht: Yves Godin
Bühnenkonstruktion: Virginie Mira
Technik: Sylvain Giraudeau, Erik Houllier


Photo: Virginie Mira

Die französische Tänzerin und Choreografin Julie Nioche macht den Körper - seine gesellschaftlichen und physischen Umformungen zum Thema ihrer Arbeit. Architektonische Konstruktionen verändern durch langsam anschwellende Luftmassen ihre Gestalt und bewegen den Raum bei dieser installativen Performance. Körper- und Raumgrenzen verschwimmen, werden durchlässig. Mit realen räumlichen Elementen entsteht ein organischer „Körperraum“, dessen Inneres und Äußeres nicht mehr exakt definiert ist. Formen und Identitäten werden aufgelöst, entziehen sich strikter Definitionen und entschlüsseln sich durch das Eintauchen in „eine andere Haut“.

Mit Dank an: Michel Bernard, Alice Daquet ,Gabrielle Mallet, Nadine Moëc, Rachid Ouramdane, Julie Perrin.
Production déléguée: A.I.M.E. (Association d’Individus en Mouvements Engagés)
Production : Association fin novembre
L’association fin novembre est aidée par le Ministère de la culture et de la communication / DRAC Ile de France, au titre de l’aide à la compagnie chorégraphique conventionnée, ainsi que par CulturesFrance pour ses projets à l’étranger.
Coproductions: Théâtre Bonlieu Scène nationale d’Annecy, Festival d’Automne à Paris, La Maison de l’Architecture en Ile de France, CCN Le Havre Haute Normandie, CCN de Franche-Comté à Belfort Le Consortium, Centre d’art contemporain dept. nouvelles scènes - Dijon
Avec le soutien de La Ménagerie de Verre – Paris et La Cité européenne des Récollets
Avec le concours du Ministère de la Culture et de la Communication – CNC – DICREAM, aide à la réalisation et de la Ville de Paris

ab 18 Uhr ::: freier Eintritt

Projektraum]:::
Elina Bäckman (FIN)
Die vierte Person

Hologramme, 2006

Mit Unterstützung des Holographielabors der Kunsthochschule für Medien, Köln
Künstlerisch-technisch-wissenschaftliche Betreuung: Urs Fries, Professor Dieter Jung, Dipl.Ing. Peter Schuster


Die Installation aus vier holographischen Stereogrammen, erzeugt durch fotographische Projektion, Beleuchtung und mit Hilfe der Bewegung des Zuschauers schwerelose Körper im dreidimensionalen Raum.

 

[Foyer] :::
Eli Cortiñas Hidalgo (E)
No place like home

Videoinstallation, 2006

In einer synchronisierten Choreografie für zwei Monitore kreist Judy Garland alias Dorothy aus dem Zauberland Oz auf ihrem langen Weg der Selbstfindung um die Sehnsucht „zuhause“ anzukommen.

 

[Foyer] :::
Claas Reinhard und Benjamin Holefleisch
Silberpfeil und Schattentanz

Lichtinstallation, 2007
Auftragsarbeit für FIN
[is]SAGE

Die beiden Kölner Designer inszenieren den roten Faden auf dem Gelände der Alten Feuerwache der die Besucher mit Licht und Schatten zu den Orten des Geschehens führt.

 

[Foyer] :::
Filmprogramm
in Kooperation mit dem Institut Français de Cologne

Eine Reise durch choreographische Landschaften, des zeitgenössischen französischen Tanzes:
L´homme qui danse
Ein Film von Rosita Boisseau und Valérie Urréa 2004 - 59 Minuten - Dokumentation
Kaspar Konzert
Ein Film von Sylvie Blum und François Verret 2001 - 25 Minuten - Choreografie

 



INSTITUT FRANCAIS DE COLOGNE
ab 17 Uhr ::: freier Eintritt


BAL MUSETTE
mit

CARMEN HEY (AKKORDEON)
und
MARTIN WEISS (GITARRE)

Französische Musik, prickelndes Akkordeon, beschwingte und zartmelancholische Melodien...

Mit ihrer gekonnten Melange aus altem Stil der Pariser „Bal Musette“ à la Django Reinhardt und neuen Ideen schaffen die Akkordeonistin CARMEN HEY und der Gitarrist MARTIN WEISS die bezaubernde Atmosphäre des Paris der 30er und 40er Jahre. Mit Originalität und Frische verleihen sie einer fast vergessenen Zeit neuen Glanz.

Lebhafte und zarte Akkordeonklänge, vereint mit den temperamentvollen Rhythmen der Sinti-Gitarre und den pulsierenden Basstönen der valse musette, verdrehen einem den Kopf und lassen so manches Tanzbein mitschwingen ...
sprudelnde Lebensfreude und savoir vivre
.

 

Live Musik - Tanz - Aperitif